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Als Schleswig-Holstein eine preußische Provinz wurde, trat hier die preußische Gemeindeverordnung in Kraft. Damit erhielt die Bevölkerung das Recht einen Gemeindevorstand zu wählen.

Von 1869 bis 1910 waren folgende Gemeindevorsteher ehrenamtlich tätig:

Gottlieb Green, Lehrer 1869 – 1876
Carl Barckmann, Bauer (1826-1906)   1876 – 1888
Christian Schmidt, Hotelwirt  1888 – 1890
Ernst Ziese, Druckereibesitzer und Verleger 1890 - 1906
Heinrich Eggers, Tischlermeister (1848-1928) 1906 - 1910

Hauptamtliche Gemeindevorsteher ab 1910:

Friedrich Knutzen, Beamter (1881-1938) 

1910 bis 1919

Willy Werner u.a. kommissarisch arbeitende Stellvertreter 1920 bis 1926
   
Hugo Schilling, Beamter 1926 bis 1933

 

In der Zeit des Nationalsozialismus (1933 bis 1945) wurden Gemeindevorsteher nicht gewählt, sondern vom Landrat ernannt. 

Heinrich Backhaus  März bis Juni 1933
Prof. Richard Meyer, Leiter der Handelskunstschule in Hamburg
und Ortsgruppenleiter der NSDAP in Ahrensburg
Juli 1933 bis Dezember 1935
Bartke Januar bis Juli 1935
Heinrich Scheele, Postbeamter  September 1935 bis Juli 1940
Hans Gramm, Verwaltungsbeamter    August 1940 bis Dezember 1944
                                                                

Bürgermeister unter britischer Militärregierung 1945 bis 1948

 

Otto Siege (1879 bis 1962), Postbeamter 3. bis 22. Mai 1945
Ludwig H.O. Schröder (1879 bis 1950), Kaufmann 22. Mai bis 31. Dezember 1945
Johannes Ziese (1875 bis 1954), Druckereibesitzer und Herausgeber der Ahrensburger Zeitung Oktober 1946 bis Frühjahr 1947
Kurt Brinkmann 29. April 1947 bis 17. März 1948